Mooropfer

In den Mooren haben sich viele Funde sehr gut erhalten. Ursprünglich waren die Moore kleine Seen, die im Laufe der Zeit verlandeten und sich zu Mooren entwickelten.
In diesen Seen opferten die germanischen Gemeinschaften die erbeuteten Habseligkeiten der besiegten Gegner. Im Thorsberger Moor nimmt der Anteil der geopferten Waffen im gesamten Fundspektrum ab dem 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. erheblich zu. Die Waffen wurden zumeist vor der Niederlegung unbrauchbar gemacht.
Ein Großteil der Funde wurde beim Torfstechen entdeckt.

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Vollständig erhaltener Rundschild mit bronzenem  Randbeschlag und bronzenem Schildbuckel aus dem  Thorsberger Moor, Süderbrarup, Kr. Schleswig-Flensburg, 3./4. Jh. n. Chr.
© Museum für Archäologie Schloss Gottorf, Landesmuseen Schleswig-Holstein

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